Turnverein Astoria Hellbühl

seit 1957

Am Samstag, 8. September am Morgen in der Früh versammelten sich 38 Astorianerinnen und Astorianer zum diesjährigen Turnverein Ausflug. Da die Mountain Bike WM in der Schweiz, genauer gesagt auf der Lenzerheide gastierte, nahm man sich zum Anlass die Sportler und Sportlerinnen lautstark zu unterstützen.

Der Car führte den Astoria nach Churwalden, dort bestieg man die moderne Panoramabahn in Richtung Heidbüel, welches oberhalb der Alp Stätz liegt. Von dort starte die kurze Wanderung in Richtung Mountain Bike Zielgelände. Unterwegs gab es eine kleine Stärkung und ein feines Glas Wein. Die Wanderung ging vorbei am Ferienlagerhaus Tga da lai, in welchem wir beim Skiweekend immer nächtigen, weiter dem Heidsee entlang zur Rothornbahn. Dort angekommen erhielt jeder sein Eintrittsticket zur Rennstrecke. Die Bike WM bis dahin war ein riesen Erfolg für das Schweizer Team. So konnten sie bereits sensationelle 3 Gold- und 1 Silbermedaille gewinnen. Diese ausgezeichnete Bilanz erhöhte den Druck auf Jolanda Neff und Nino Schurter, welche als Favoriten in ihr Cross Country rennen starteten.

Das Rennen der Frauen Elite mit Medaillenhoffnung Jolanda Neff war bereits im Gang. Schnurstracks ging es an den Pistenrand um alle Fahrerinnen lautstark zu unterstützen. Leider geriet Jolanda schnell in Rückstand, so dass sie nicht mehr um den Sieg mitfahren konnte. Schlussendlich erreichte sie nach einer Aufholjagt den enttäuschenden undankbaren vierten Schlussrang.

Im Anschluss starteten die Männer Elite ins Rennen. Das Starttempo war unheimlich hoch und es setzte sich schon bald eine kleine Gruppe ab. Mit dabei war Nino Schurter. Bei ohrenbetäubendem Lärm wurden die Sportler auf der ganzen Strecke unterstützt. Nino und Gerhard Kerschbaumer (IT) zogen vorne weg und wechselten sich mit der Führung ab. Bis zur letzten Runde als Nino zum Schlussspurt antrat und schlussendlich mit 11 Sekunden Vorsprung das Rennen für sich entscheiden konnte.

Dieser grossartige WM-Titel konnte leider nicht auf der Lenzerheide gefeiert werden. Sondern es hiess, möglichst schnell zum Car zu gelangen und die Rückreise vor der grossen Masse anzutreten. So feierte der Astoria im Car weiter und gönnte sich das eine oder andere Bier.
Den Schluss des diesjährigen Ausfluges war in der Moosschür. Es wartete ein feines Nachtessen und man liess den Abend gemütlich ausklingen.